Bebauungstiefe

Die Bebauungstiefe ist das Höchstmaß der baulichen Ausdehnung nach hinten („rückwertige“ Grenze, die im Bebauungsplan festgelegt ist). Diese darf, ebenso wie die festgesetzte Baugrenze eines Bebauungsplanes, durch Gebäude oder Gebäudeteile nicht überschritten werden.

Der Begriff Bebauungstiefe entstammt dem Bauplanungsrecht. Er ist eng verwandt mit dem Begriff Baugrenze. Beide werden in § 23 BauNVO geregelt. Durch die Festsetzung der Bebauungstiefe wird bestimmt, welche Fläche eines Grundstücks überbaubar ist. Die Bebauungstiefe wird von der tatsächlichen Straßengrenze ab ermittelt, und zwar bis zu der Distanz hin, die als Bebauungstiefe benannt wird. Verläuft ein Grundstück parallel zur Straße, entsteht auf diese Weise ein überbaubares Rechteck.